Atomic Cafe - der Podcast für Pop Culture
The Atomic Cafe Podcast: In diesem Popkultur-Cafe dreht sich alles um Kino, TV, Bücher, Podcasts, Musik, das Showbiz, Celebrities, Skandale – und um all die wunderbaren Nerd-Dinge, mit denen wir dem tristen Alltag entfliehen. Oder, um es mit „Matrix“ zu sagen: Wir nehmen die blaue Pille. Always!
Contact: atomic.cafe.podcast@gmail.com
Atomic Cafe - der Podcast für Pop Culture
#S2E04 | 90s-Reboots vs. Dungeon Crawler Carl vs. Rage Bait: Popkultur im Rückspiegel | Atomic Cafe Podcast
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Diese Folge hat alles: Aliens, Unterhosen und Kapitalismuskritik. Und wir beweisen: Nostalgie ist keine Phase, sondern ein Geschäftsmodell.
In der neuen Episode des Atomic Café Podcasts wird’s wild: Von einem wunderbar absurden Sci-Fi-Buchtipp über Retro-Serien und Reboots bis hin zu einem Deep Dive in die verstörende Welt der „Manosphere“ mit Louis Theroux auf Netflix.
Die Hosts Babs, Holger & Michi sprechen über die Rückkehr von Kultformaten wie Baywatch, Miami Vice und X-Files, feiern (und hinterfragen) den 90er-Hype – und diskutieren, warum Nostalgie gerade überall ist.
Außerdem:
Warum ein Mann in Unterhose und seine Katze die Welt retten müssen 🩲
Und warum uns alte Serien manchmal mehr über die Gegenwart sagen als neue
Atomic Cafe - der deutsche Popkultur-Podcast: Zwischen Humor, Popkultur und ernsten Themen ist eine Folge entstanden, die gleichzeitig unterhält und einschläfert. Dieses Spannungsfeld muss man erst mal aushalten. 😉 Science-Fiction, Nostalgie und Nerd-Talk – mit max. Chaos-Faktor. Namaste, Bitches! Willkommen zurück im Atomic Cafe Podcast ☕🎙️
Tipps Buch:
„Dungeon Crawler Carl" | Matt Dinniman (S.Fischer Verlage)
Dirty Bistro | Max Strohe (DK Verlag)
Podcast: „Tulus: Die Geschichte eines Restaurants" (Studio Bummens)
TV: „Love Story: John F. Kennedy JR. & Carolyn Bessette"
„Star Wars: Maul - Shadow Lord"
Sounds & Buttons:
„Lagerfeld“-Button: „Ich kenn die nicht ...“ aus der „Johannes B. Kerner“-Show vom 9.6.2009. Copyright: ZDF
„Dutton"-Button: „Yellowstone" TV-Serie (2018-2024) | Copyright: Paramount Global
"I Daut It"-Button: Youtube-Meme, Copyright: Idautit Official
„Blitzdings“-Button: „Men in Black“ (1997) R: Barry Sonnenfeld, Copyright: Sony Pictures
Finale: Ausschnitt aus "Willkommen Österreich|Herr Hermes: Die unteren 10.000 - David Hasselhoff im Praterdom"
This is a "This Fox means Business Production“
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Hosted by Babs Kaudelka, Holger Potye & Michi Reichelt
Producer: Holger Potye / Showrunner: Momo
Photo: by Julia Rotter
Logo: by Favoritbüro
Exec Producer: Julia Rotter
Social Media Rep: Babs Kaudelka
Invisible Producer: Tim
Additional Sound Effects by FreeSoundsxx|Freesound_community from Pixabay & Wikimedia Commons | Host-Introducing Voice by ElevenLabs
Der Atomic Cafe Jingle ist eine gekürzte Version des Wahlkampfspots „Daisy“ aus dem Wahlkampf zwischen Lyndon B. Johnson vs. Barry Goldwater aus dem Jahr 1964. Copyright: Library of Congress
Holger: So, wir steigen heute mit einem Teaser ein, weil wir machen hier alles für die Quote. Ich habe einen Buchtipp, das Buch ist erst im April 2016 rausgekommen auf Deutsch. Und ich trau mich da zu sagen, das wird ein 150% Blockbuster. Die Auflösung, um welches Buch es sich handelt, gibt es gleich nach unseren Intro-Jingle.
Babs: Okay, jetzt bin ich gespannt.
Michi: Or we must die.
H: Ich muss nur den Intro-Jingle finden.
M: Benjamin Button ist wieder, ist back.
H: Okay.
INTRO-JINGLE *Buzzer* 5, 4, 3, 2, 1, 0!
H: Wir melden uns zurück, frisch aus dem Atomic Café-Podcast, und ich löse meinen Buchtipp auf. Und zwar... ...ahnt ihr etwas? Nein, zu schwierig, oder?
B: Nicht mal ansatzweise.
M: Ein Buchtipp, der auf Deutsch gekommen ist, da gibt es eh nur einen.
H: Also im April ist nicht so viel erschienen. Das hättet ihr schon wissen können.
B: Ich kann dein Pokerface natürlich nicht lesen.
H: Leute, es geht um Dungeon Crawler Carl von Matt Dinniman. Erschienen bei Tor, das ist ein Sublabel bei den S.Fischer-Verlagen. Vielen Dank an der Stelle bei Finn Heuper, der dort die Öffentlichkeitsarbeit macht, der hat mir das Buch zugeschickt und ich war schockverliebt. Sagt euch Dungeon Crawler Carl irgendwas?
M: Nein, mir sagt aber auch schockverliebt nix.
B: Das ist sicher so ein Fantasy-Schweinekram.
H: Ja, genau. Das ist ein Fantasy-Schweinekram. Ich würde es beschreiben als eine Mischung aus "Per Anhalter durch die Galaxis" meets "Hunger Games" meets "Running Man". So ungefähr. Und die Protagonisten sind eine sprechende weibliche Katze und ein Mann in Unterhosen. So.
B: Das klingt irgendwie sympathisch.
M: Das erinnert mich an eine... Wolltest du?
H: Jetzt, hier wird gelacht. Ich verstehe überhaupt nicht, warum ihr beide jetzt ...
M: Wer sagt's, Babs? Du? Du erinnerst dich an die letzte Sendung, die vorletzte, glaube ich.
B: Ja.
H: Oh mein Gott.
M: Menschen, die betrunken auf der Couch sitzen in der Unterhose ...
Hast du jetzt unseren klassischen Fan beschrieben?
M: ... oder die sich in der Unterhose betrinken. So!
B: Michi, Nerdflosse.
M: Das ist ein super Aufhänger. Also wie sagt man da? Ein super Übergang von der damaligen Folge auf heute eigentlich.
B: Als sei das geplant, oder?
M: Sagst du nochmal Titel und Autor?
H: Titel ist Dungeon Crawler Carl. Der Autor ist Matt Diniman, Amerikaner. Der ist eigentlich Künstler, Grafiker und während Corona hat er zum Schreiben angefangen und hat seine Dungeon Crawler Romane geschrieben. Im Amerikanischen/Englischen gibt es schon einige davon, und auf Deutsch ist bis jetzt erst einer erschienen. Der Zweite kommt im Juni. Und ich kann vielleicht kurz anreißen, um was es geht. Es ist so, die Erde wird von einer Alienrasse gekauft. Also da sind wir auch schon wieder beim Hitchhiker's Guide von der Idee her. Die wollen nämlich dort die Rohstoffe ausbauten. Und den Rest machen sie dem Erdboden gleich. Das heißt, der Witz an der Geschichte ist, alle, die zu einem gewissen Zeitpunkt irgendwo drinnen sind, werden plattgestampft. Also alles, was in Häusern ist, Wohnungen, irgendwie zu einem gewissen Zeitpunkt, ist tot. Und nur die Leute, die zufällig draußen sind, überleben. Das ist mal das Set-Up.
M: Danke Holger, ich glaube, ich muss mir die alle kaufen. Super. Ich hasse unseren Podcast, der macht mich arm, weil ich mir so viel dann immer kaufen muss.
H: Der Rest von den Leuten, die draußen waren, kommen alle in einen unterirdischen Dungeon, den sie praktisch überleben müssen. Von Level zu Level zu Level. Das heißt, es ist ein Riesen-Dungeon-Game, wo sie Gänge erkunden müssen und überleben.
B: Oh, das erinnert mich an „Cube“ ein bisschen.
M: Wollte ich auch gerade sagen, und zweitens, es ist auch so, wie wir immer sagen, man muss sich mit der KI gut stellen. Entweder stirbt man oder man wird versklavt.
Wenn man freundlich ist zur KI, dann versklaven sie einen, versteh ich das richtig. Also entweder stirbt man in dem Buch oder man wird quasi in den Dungeons zum Überleben versklavt.
H: Ich habe bis jetzt glaube ich um die 200 Seiten gelesen im ersten Buch und es ist tatsächlich so, dass du wenn du den 10. Level...
M: Nicht spoilern. Nicht spoilern.
H: Du musst bis zum 10. Level kommen und dann hast du glaube ich Chancen zu überleben. Und du fängst bei Level 18 an und hast immer Zeiträume, in denen du den Level schaffen musst. Und du musst dich wie einem Rollenspiel aufpimpen, quasi.
B: Ja, das ist lustig.
H: Und warum sind wir in der Scheiße, in der wir gerade sind – als Erde? Weil die Erde irgendwie vergessen hat nach dem Erstkontakt und der dürfte laut Buch, ist ganz lustig, im alten Ägypten bei den Pyramiden stattgefunden haben, ihren Anspruch auf die Nutzung des Planeten anzumelden und deswegen hat ihn dann einfach ein intergalaktischer Konzern gekauft und pumpt ihn jetzt aus quasi. Also es ist sehr viel per Anhalter drin.
M: Ja, sehr nett.
H: Das Geile ist aber, also die Corporation, die die Erde gekauft hat, ist die Borant Corporation, da wird es auch T-Shirts geben, bald einmal, könnt ich mir vorstellen. Offiziell wegen des Handels mit seltenen Elementen, die ware Kohle, das findet man dann raus, steckt aber in der Dungeon selbst. Weil, die ist eine riesige Game Show, die wird übertragen und alle Leute, die da drin sind, also die Erdlinge, die noch überlebt haben, die sind ein paar Türen zu Stars.
M: Das ist wie bei Running Man, wie du gesagt hast.
H: Genau, das ist bei Running Man. Also das Konzept ist schon...
B: Gabs auch bei den Simpsons.
M: Und ich sehe absolut ein Serienkonzept. Das wird relativ bald verfilmt.
H: Tatsächlich wird kein Kinofilm gemacht, sondern ein Live-Action-Serie.
M: Ah, ist schon fix, oder?
H: Ja, Universal International Studios und Fuzzy Door, das ist Seth Macfarlane‘s Produktionsfirma, haben für den Streamer Peacock die Produktion übernommen.
B: Super, danke fürs Anfixen. Danke, Holger.
H: Okay. Jetzt sind wir eh schon im Revival-Modus, oder?
M: Ja, und das passt eh auch zu dem, was du jetzt gesagt hast, weil du ja von Running Man und von einigen anderen Dingen wie Hunger Games, gesprochen hast. Es ist ein bisschen Retro, da gibt es ja auch einen neuen Hunger Games Film. Da muss ich sagen, der interessiert mich gar nicht. Darum übergehe ich das ganz schnell und gehe auf diese ganze Retro-Phase über. Aber davor, davor muss man mal unsere Hörerinnen und Hörer begrüßen. Und ich habe zu euch auch noch nicht Hallo gesagt. Also, Hallo Babs. Hallo, Holger.
H: Namaste, bitches.
M: Aha, okay.
H: Hallo Michi, bist du guter Dinge, du wirkst entspannt und konzentriert gleichzeitig.
M: Ich kann solche Sachen sehr gut vortäuschen. Ich bin deswegen vielleicht, ich wirke deswegen entspannt, weil wir heute ja über etwas reden, über das ich im Gegensatz zu sonst sehr gern rede, nämlich über diverse Retro-Dinge, weil die 90er klopfen auch in Social Media an. Wir haben letztens geredet über das Jahr 2016, das ein richtiger Social Media Trend war, in dem irgendwie alle Leute gepostet haben, wie sie 2016 ausgeschaut haben, was sie 2016 gemacht haben. Und das ganze gibt es auch von den 90ern, wo viele Promis mitgemacht haben. Unter anderem haben die Backstreet Boys alte Videos gepostet und andere Künstlerinnen und Künstler sich auch gezeigt und natürlich auch viele Privatpersonen, ihr 90er Look und was sie getan und gemacht haben, ihre Fotos von damals gezeigt. Und das merkt man auch. Also dieser Retro-Trend, der setzt sich ja fort bzw. kommt vielleicht auch von dort, in den ganzen Filmen und Fernsehwelten, in denen wir ja auch in dem Podcast zu Hause sind. Und über die werden wir ein bisschen reden. Jetzt nicht nur auf die 90er fokussiert.
B: Bitte auch ein bisschen 80er.
M: Ein bisschen 80er, und ein bissi danach, weil, und das ist so quasi unser persönlicher Touch dieser Sendung, In unserem persönlichen Umfeld einige Menschen eine Serie entdeckt haben, die von 2001 bis 2011 produziert wurde. Und die vielleicht ein bisschen noch was mit diesem ganzen Superhelden-Hype zu tun hat, den es vor allem seit letztem Jahr gibt rund um Superman. Nämlich Smallville.
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Ich kenn sie nicht.
Auch Claudia, die kennt die auch nicht.
Die war nie in Paris, die kennen wir nicht.
M: Du hast nie Smallville gesehen, Holger?
H: Ich muss zugeben, nein, ich muss gestehen, kein Superman-Serien-Fan.
M: Ja, aber Smallville war ja nicht so wirklich Superman. Erstens war er dann noch Clark Kent.
B: Ich dachte, du sagst Smallville war ja auch nicht so wirklich super.
M: War nicht super, Man! Habe ich zum Holger gesagt. Nein, ich habe viel Smallville geschaut, weil das eigentlich eine ... Ja, also eine Jugendsoap war.
H: Also, es waren urviele Staffeln und es waren wahnsinnig viele Folgen pro Staffel. Also wirklich noch die gute alte ...
M: Es war die gute alte Zeit. Na ja, zwar, mir war es jetzt schon wieder zu viel, weil meine Aufmerksamkeitspanne ist ja mittlerweile sehr gering. Aber es war eben, wie gesagt, es war so diesen, also nach, da sind wir wieder bei den 90ern so Melrose Place und diesen ganzen Geschichten, die ich halt weniger gesehen habe, war das halt eine Jugendsoap, wo das Thema prinzipiell meins war.
H: Was war das Thema?
M: Du, Clark Kent - Superman, ist ja, wie du weißt, vielleicht so ein bisschen mein Bereich, über den ich hin und wieder hier russisch bin.
H: Du fühlst dich wie Superman manchmal?
M: Nur wenn ich die Serie schau.
B: Na, ich weiß nur, dass die Protagonist*innen ziemlich "fesche Leut" waren.
Kristin Kreuk, glaube ich, war dabei, wenn man sie so ausspricht, oder?
M: Die wer?
B: Kristin Kreuk.
LAGERFELD-BUTTON
Ich kenn sie nicht.
Auch Claudia, die kennt die auch nicht.
Die war nie in Paris, die kennen wir nicht.
B: Ich glaube, die macht gar nichts mehr, oder?
M: Oh ja, die hat unter anderem dann nachher noch gespielt. Und da sind wir wieder bei einem Remake, einem Reboot. Die Schöne und das Biest. Wer sich noch erinnern kann an die alte Serie mit Ron Perlman.
B: Oh yes, und Linda Hamilton.
M: Und Linda Hamilton.
B: Ich hab's geliebt.
M: Remake mit Christine, du sagst Kroyg, Krio, Krio, Krio, Krio, wie auch immer. Und die war nicht unerfolgreich darin, die hat, glaube ich, vier Staffeln gehabt, dieser Reboot.
B: Okay.
M: Ja, und die spielt auch jetzt immer wieder auch noch in diversen Filmen mit. Und wenn man auch noch unter anderem, und das sind wir wieder bei meinem Thema, in den Guardians of the Galaxy-Filmen 2 und 3 war der Michael Rosenbaum, der den Lex Luthor gespielt hat, den glatzerten Lex Luthor.
B: Oh, ja, der war toll.
M: Wer aber nicht wirklich eine erfolgreiche Karriere hingekriegt hat, war der Hauptdarsteller Tom Welling. Und weil du eben gesagt hat, die waren alle fesch, der war ja vorher Model, wurde dann für eine andere Rolle entdeckt und ist dann eben auch als Clark Kent, als junger Superman entdeckt worden, war dann wahrscheinlich nicht so qualitativ der beste Schauspieler.
H: Aber was wurde aus ihm?
M: Der ist, ich glaube, der ist jetzt irgendwie so Farmer oder so geworden.
H: Ist er wirklich Farmer geworden? Das wäre ja lustig.
M: Ich weiß nicht, ich hab irgendwelche Fotos gesehen habe, wo er reitet. Ich glaube, die haben alle recht gut verdient. Damals, wie es halt viele machen, die dann noch mehr wenig tun müssen. Und wie gesagt, ich glaube einfach, er hat einfach nicht mehr dieses ganz große Angebot gekriegt. Was aber auch abseits der eigentlichen Serie ziemlich spannend war, war die Geschichte von den Hauptdarstellerinnen, nämlich Kristin Kreuk und die Alison Mack, die die Chloe Sullivan gespielt hat, die beste Freundin von Clark Kent, haben sich einem Kult, einer Sekte angeschlossen, die von einem gewissen Keith Ranier zuerst so als Lebenshilfe gegründet wurde, der hat Seminare gegeben, wo sich Menschen weiterentwickeln, wo Kinder 13 Sprachen lernen können, etc. und die Kristin Kreuk hat Allison Mack dort reingerollt, hat sich dann aber mehr oder weniger rechtzeitig von dort verabschiedet, weil diese Sekte ziemlich arg war, die haben quasi Sklavinnen gehalten, die mussten dem Sekten-Chef Keith Raniere, hörig sein, der hat sie sexuell ausgebeutet und Allison Mack wurde seine rechte Hand. Diese Sekte ist dann auch aufgeflogen unter anderem war auch die Tochter von der Catherine Oxenberg, wer die noch kennt, die Schauspielerin, damals dort drinnen. Die Sekte hat sich "Nxivm" genannt, hat sie ganz komisch geschrieben, nämlich so wie lateinische Zahlen mit "NXIVM" und wie gesagt "Nexiam" hat man sie ausgesprochen und schließlich wurden alle angeklagt. Keith Raniere wurde zu 120 Jahren verurteilt. Er sitzt meines Wissens auch noch immer. Allison Mack hat dann mit den Behörden zusammengearbeitet und hat nur, glaube ich, 13 Jahre bekommen oder weniger drei Jahre dann im Endeffekt ist sie, glaube ich, im Gefängnis gesessen, schon in den 20er Jahren, ich glaube, 21 Jahre
sie verurteilt waren und ist mittlerweile wieder auf freien Fuß. Man braucht, glaube ich, nicht dazu sagen, dass sie nicht mehr in Hollywood tätig ist. Und auch der, glaube ich, in den ersten beiden Staffeln mitspielende beste Freund von Clark Kent, Pete Ross, also der Schauspieler war Sam Jones III, the 3rd. Auch der ist zwischendurch einmal im Gefängnis gesessen, aber unter Anführungszeichen jetzt nur wegen Drogendelikten. Also irgendwie hat die Serie Smallville nicht wirklich gut geendet für manche.
H: Dafür gibt es, glaube ich, nur einen Button bei uns.
DUTTON-BUTTON: All the angels are gone, son. There's only devils left.
M: Damit sind wir schon bei den Retro-Serien. Du hast erst die 80er erwähnt, Babs.
B: Absolut, ja. Du weißt ja, ich bin ja ein 80s Baby.
M: Du bist ja so jung.
B: Ja, nicht wahr? Bei mir ist es halt so, also natürlich kann ich mich sehr gut daran erinnern, dass ich auch in den 90ern, viel und gerne vor der Glotze gesessen bin. Früher hat meine Eltern ja nicht so viel Freude damit, aber mittlerweile habe ich eine Ausrede, habe gesagt, Freunde. Das war alles schon, es war, it was written in the stars, das war alles schon Recherche für den Podcast.
M: Nein, für deine Beruf natürlich.
B: Ja, das natürlich auch, selbstverständlich. Nein, aber es hat sich über die Madonna, wie das klingt, Jahrzehnte schon herausgestellt, dass mein Schwerpunkt bei den Kultserien der 80er stehen bleibt. Das war ein langes Intro für die Serie, die ich mir ein bisschen genauer angeschaut habe in der Kategorie "Was wurde aus?"
H: Babs, bevor du sagst, welche Serie es ist. Darf ich fragen, ist die Serie aus den 80ern oder vorher?
SOUND-BUTTON FLIPPER
B: Ja, absoluter Kult.
M: Das ist Flipper.
H: Ja, war das 80er?
M: 70er.
H: 70er?
M: Ja.
H: Okay, schon? Bin schon wieder ganz falsch. Okay, sorry Babs. Ich hab dich unterbrochen.
B: Gar kein Problem.
H: Kommen wir zu deiner 80er Serie.
B: Ich habe mich quasi selber unterbrochen. Hast du geglaubt, ich merke es nicht, gell? Nein, also ich habe mir für unsere Kategorie "Was wurde aus?" auch aufgrund eines, wie ich finde, sehr erfreulichen, aktuellen Themas, dass es für August 2027 einen angekündigten Miami-Vice-Reboot-Kino-Film geben soll. Seit relativ kurzem bekannt ist, dass es ein konkretes Startdatum, Kinostartdatum im August 2027 geben soll für eine neue Auflage von Miami Vice. Warum finde ich das leiwand, weil ich finde, dass die Besetzung PipiFein ist. Eine der beiden Hauptrollen, nämlich die des legendären Sonny Crockett, der in den 80er Jahren von Don Johnson verkörpert wurde, wurde jetzt besetzt mit Austin Butler, bekannt aus Elvis zum Beispiel, da hat er ziemlich abgeräumt, war auch in Dune dabei und ihm gegenüber an der Stelle von Philipp Michael Thomas, der in den 80er Jahren den zweiten Miami-Vice-Detektiv gespielt hat, namens Ricardo Tubs, ist Michael B. Jordan.Also, Oscar Breisträger Michael B. Jordan ist mit an Bord und ich hab so das Gefühl, dass diese Kombinäsch, dass die ziemlich leiwand wird. Miami Vice in den 80ern, worum ging es für all das junge knackige Gemüse da draußen, dass ich nicht an diese Kultserie erinnern kann?
M: Wobei, Babs, jetzt muss ich einhaken. Du hast die damals ja auch noch nichts sehen können, weil, wie ich vorher schon erwähnt habe, du bist ja jetzt ein paar Jährchen jünger als ich, oder als wir – live gesehen hast du diese Serie damals auch noch nicht.
B: Na, das ist sich noch nicht ganz ausgegangen. Also ich bin ja Jahrgang 1981 und die Serie ist gelaufen von 1984 bis 1989. Das heißt Produktionsstart war 1983. Und insgesamt waren das 111 Episoden. Worum ging es da im Großen und Ganzen?
PATHOSTRIEFENDER GLOCKEN-BUTTON
H: Worum ging es, Babs?
B: Ja, zwei Detektives unterwegs als undercover cops in der Unterwelt von Miami. Eine wundervolle Melange aus Lifestyle der 80er Jahre. Ganz viel Näh- und Zeug, ganz viel coole Typ.
M: Aufgekrempelte Sackos.
B: Oh ja.
H: Einer hat auf demHausboot gewohnt oder?
B: Ja. Fokuhilas.
M: Hat er nicht ein Krokodil gehabt?
B: Ja, doch ein Krokodil, oder einen Alligator, oder? Alligator, glaube ich. Und richtig feine Schlitten. Und einfach ganz viel Esprit der Achziger. Die Regie in der Neuauflage wird übernehmen Joseph Kosinski, den wir ja auch schon kennen, nicht war Michi, der hat bei F1 mit Bradl Pitt schon Regie geführt.
M: Und bei Topgun Maverick.
B: Ja, ganz genau. Also ein Garant dafür, dass auch die neue Auflage, und das haben sie ja versprochen, nahe dran bleibt an diesem Feeling, an diesem leiwanden 80er Jahre Miami-Vice-Style auf das freu ich mich schon wahnsinnig.
M: Jetzt muss ich da einhaken, weil wir zuerst über den Alligator gesprochen haben und ich habe ge-googelt, wie der geheißen hat und da schließt sich der Kreis zu Austin Butler. Du hast ja gesagt, der war zu sehen als Elvis, der Alligator in Miami Vice hieß Elvis.
B: Nein!
M: Ja, na Wahnsinn!
B: Unglaublich wieder mal!
H: Leute!
BUTTON
Tja, ob das bei euch genauso gerade ist, I doubt it!
Richtig, das ist super! Aber hast du auch diesen, oder habt ihr, jetzt muss ich mal den Holger fragen, hast du Miami Vice gesehen, weil du vorher bei Smallville schon ausgestiegen bist?
H: Nein, also tatsächlich Miami Vice, kann ich mich hier erinnern, aber vor allem wegen Songs, die ich damals so fabulös fand. Also da war ganz, glaub ich, Phil Collins tatsächlich.
B: Ja, das war so diese Stimmung, wenn sie gefahren sind nachts ...
H: Aber, wenn ich es jetzt richtig verstanden hab, das wird ein Kinostart?
B: Genau.
H: Das wird keine Serie, sondern ...
B: Nein, wird keine Serie, das ist ein Kinofilm.
H: Ist das so eine gute Idee, Babs?
B: Ich finde schon.
H: Okay.
B: Ja, also ich freue mich wirklich drauf. Ja, und weil wir ja eigentlich ganz kurz darauf eingehen wollten, was wurde aus. Ja, Don Johnson hatte seinen großen Durchbruch tatsächlich mit Miami Vice anno dazumal. Und ist auf jeden Fall derjenige, dieses "Ermittler-Duos", der sich auch danach noch in Hollywood nicht nur halten konnte, sondern auch eine ziemliche Batzen-Karriere hingelegt hat. War zum Beispiel auch in der HBO-Serie "Watchmen" dabei. Oder 2019 auch bei "Knives Out - Mord ist Familiensache.“ Oder Rebel Ridge auf Netflix. Ja, und auch seine Tochter, Dakota Johnson, hat ja ziemlich eine Karriere gemacht in Hollywood. Wir kennen sie aus "Fifty Shades of Grey". Das war ihr?
M: Wer ist die Mutter?
B: Das ist Melanie Griffith.
M: Yes.
B: Yes, baby.
H: Griffith Melanie.
B: Die Griffith Melanie. Philip Michael Thomas, der den Ricardo Tubbs gespielt hat, bei dem ist das nicht so gelaufen. Also der hat nachdem Miami Vice auf gehört hat, sich als Produzent und Musiker versucht. Er hat einen Instagram-Kanal, ziemlich nostalgisch angehaucht, viele Follower hat er nicht, knappe 4000.
M: Ja, gegen andere ist das viel. Ich nenne jetzt keine Namen.
B: Nein, nein sagen Sie es nicht. Ja, also bei ihm ist es nichts geworden mit der großen Hollywood-Karriere, aber was man so sieht, hat er trotzdem ein sehr feines erfülltes, geschmeidiges Leben.
M: Und da muss ich natürlich noch einwerfen, der Chef der beiden war der berühmte Edward James Olmos, der Schauspieler, der dann nachher in
B: "Martin Castillo"
M: …. auch wieder ein Reboot, nämlich von Battlestar Galactica, der einen großartigen Reboot, der auch schon legendären 80er-Jahre-Serie den Commander Adama gespielt hat. Ganz, ganz großartige "Weltraum-Serie.
B: Vor allem der hat auch Riesenkarriere gemacht.
M: Der Edward Olmos, der ist wirklich groß.
B: Über 120 Kino- und Fernsehrollen.
H: Ich glaube seine wichtigste Rolle war bei "Blade Runner", beim Original.
M: Da hat er den... stimmt …
H: Da hat er den Inspektor gespielt, glaube ich,
M: Der dem Harrison Ford auf der Spur ist.
H: Genau.
B: Mich hast du jetzt erwischt, Holger.
H: Hab ich dir erwischt?
B: Ja, ja. Voll ganz.
H: Also ist mir sofort eingefallen, weil halt ...
M: Namen weiss ich nicht mehr ...
H: die Poröse Haut, die hab ich mir gemerkt.
B: Die Poröse Haut.
H: Das war sein Markenzeichen.
B: Mhm, mhm. Ja, so viel von der Miami-Vice-Front. Ich freue mich auf die neue Auflage. Das wird man von mir nicht oft hören, aber auf die freue ich mich sehr. Rufzeichen in Neon-Blau und Neon-Rosa. So.
M: Und jetzt könnte ich noch sagen ...
B: Und in Weiß.
M: Ich Vice schon.
B: Na ja.
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(Dynamische Musik)
H: Ich glaube, es wird Zeit für eine Kaffeepause.
M: Auf jeden Fall, ja. Kaffeepause.
H: Wir melden uns zurück aus der Kaffeepause. Michi hatte einen Capuccino. Babs hat diesmal verzichtet auf den Kaffee.
B: Ja, das richtig. Ich bin aktuell koffeinfrei unterwegs.
H: Da schau. Gut, wir sind jetzt aufgepumpt.
M: Wir machen jetzt weiter. Wir waren jetzt knapp nach den 90ern und knapp vor den 90ern. Jetzt gehen wir wirklich in die 90er. Aber bevor ich da jetzt auch noch über das Reboot einer ebenfalls legendären Serie rede, wollte ich euch nur fragen, habt ihr so euren Favorite Song der 90er im Ohr? Und wirklich nur einen? Gibt es nur so einen, wo ihr sagt, das ist mein Song der 90er?
B: Einen? No.
M: Einen. Jetzt ist wirklich die Challenge ist, einen zu sagen. Jetzt nicht 15 Alben, weil ich glaube die könnten alle aufzählen.
H: Bah, das ist aber jetzt tough.
B: Das ist gemein.
H: Was war denn so ein legendäres Jahr? Ich glaub 1994, oder?
M: Nein, ich wollte mal generell euch fragen. Holger, du bist doch ein Statistiker. Was würdest du sagen, waren die erfolgreichsten Songs der 90er?
H: Wow, voll erwischt.
M: Hast du einen?
B: Na Grungy? Grunge waren einige.
M: Ja, Nirvana war auch schon sehr, also mit "Smells like Teen Spirit" und so, das war wirklich auch einer der am meisten gehört und so.
B: Soundgarden. Pearl Jam.
Es ist ein bisschen schwierig, auch gerade weltweit zu schauen, weil wer hat da das meiste Geld gemacht, aber einer ist...
H: Boybands waren wahrscheinlich auch groß.
M: Ja, Backstreet Boys waren auch groß. Aber ein Song, der hat wirklich wahnsinnig viel einspielt, gilt als einer der erfolgreichsten Songs, wenn ich der erfolgreichste Songs überhaupt aller Zeiten.
B: Muss ich mich jetzt fürchten?
M: Naja, es ist quasi auch wieder ... wir sind wieder ganz bei Reboots und Remakes, das ist fast sein eigenes Remake gewesen.
B: Na sag.
M: Nämlich "Candle in the Wind" von Elton John.
H: John Elton.
M: Das hat natürlich wahnsinnig eingespielt, damals nach dem Tod von Lady Di. Wann ist sie gestorben, 1997?
H: 97, ja.
M: "I Will Always Love You". Whitney Houston.
B: Oh, The Bodyguard. Ja!
M: Sind wir wieder beim Film.
H: Wenn wer singen mag, gerne an dieser Stelle.
M: Wir haben noch einen Film-Song, den du nicht so magst, Babs.
H: "Ghost", "Nachricht von Sam"?
M: Na, einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.
H: "Pretty Woman“?
M: Einer der erfolgreichsten Filme-Einspielergebnisse aller Zeiten.
B: Bitte nicht "Titanic".
M: Welcher Song?
B: Na ja, "My heart will go on".
M: "Meine Haut"?
B; "Meine Haut". - "Meine Haut will go on. Wie hast du vorhin gesagt hat, Holger, die rissige Haut will go on.
H: Poröse.
M: Die Poröse. Ein Song über Jamesd Edward OImos.
B: My Heart will go on.
M: "My heart will go on" von Celine Dion. Dann war noch so, war so ein ganz erfolgreicher, war noch "Everything I Do" - wieder mal ein Filmsong. "Everything I Do" "I Do It For You".
B: "Seal".
M: "Bryan Adams".
B: "Bryan Adams"? "Ah ja, Blödsinn. "Seal" war "Kiss From a Rose".
H: "Kiss From a Rose", da sind wir bei "Batman" und vorher waren wir bei "Robin Hood".
M: "Wind of Change", von Scorpions. "Time to say goodbye" Andrea Bocelli und Sarah Brightman. "Believe von Cher, Baby one more time" von Britney Spears, Nirvana, wie gesagt. "Smell like teen spirit". Macarena.
H: So jetzt muss ich...
BUTTON-BLITZDINGS
H: Vergessen wir gleich wieder.
M: Okay, ich bin jetzt bei den Serien. Worüber haben wir gerade gesprochen? Ich hab alles vergessen. Und eine der legendärsten Serien der 90er. Wir kennen sie alle.
B: Didelididelum.
M: Bitte wie, Babs?
B: Baywatch?
M: Also ich hätte jetzt nicht erkannt, aber...
B: Das war das Intro, das Klavier Intro.
M: Ach so, das Klavier Intro. Lustigerweise spielen Sie auch gerade den Song. Ich hör den wahnsinnig oft im Radio. Ich hab den früher nie ganz gehört und mittlerweile kann ich den sowieso nicht mehr hören. Ja, Baywatch, und zwar wird Baywatch nicht wie in diesem einen auch unsäglichen Movie irgendwie neu aufgelegt, sondern es geht tatsächlich weiter, das ist eine Fortsetzung. Und nein, David Hasselhoff, so weit es bis jetzt bekannt ist, spielt nicht mehr mit.
B: Was?
M: Ja, aber jetzt frage ich wieder den Holger. Holger, hast du Baywatch geschaut?
H: Ja, tatsächlich kann ich mich erinnern an Nachmittage. Genau, das kam immer 5-6 Uhr am Abend, ich weiß es nicht mehr. Das war ich wirklich unter der Woche, kann ich mich erinnern.
M: Ja, definitiv. Das war sogar täglich. Das war immer so in Österreich.
B: Aber warst du so ein OG? Hast du bei Shauni (McClain) begonnen? Warst du schon bei Shauni dabei?
H: Ich muss ehrlich sagen, ich kenn keine Namen.
B: Erika Eleniak. The OG Baywatch Babe.
M: Aber die Summer (Quinn) hat mir ja am besten gefallen.
H: Das hast du schon mal erwähnt.
M: Hab ich schon mal erwähnt.
H: Weil es im Summer gespielt hat, deswegen. Aber ist ja ewiger Summer dort, deswegen.
M: Wer aber, der Charakter zumindest, der jetzt wieder auftaucht, ist Hobie, der Sohn von Mitch Buchanan, Hobie Buchanan. Diesmal gespielt von Stephen Amell. Und jetzt bin ich wieder ein bisschen in meinem Bereich drinnen, weil Stephen Amell kennen vielleicht Serienfans als Green Arrow.
B: Geh zeig mir das nochmal.
H: Also ich kann nur sagen für den Rest von uns.
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Ich kennen sie nicht. Auch Claudia, die kennt die auch nicht. Die war nie in Paris, die kennen wir nicht.
M: Also Stephen Amell war der Green Arrow in der gleichnamigen Serie. Und in "Smallville", damit sind wir wieder beim Anfang, da war auch der Green Arrow , aber nicht der Stephen Amell. Wurscht. Wer auf jeden Fall mit dabei ist, ist der Charakter damals. Cody Madison. Wer kennt noch Cody? Babs zeigt auf.
B: Ja.
M: Holger schüttelt den Kopf. Cody Madison war und ist David Chokachi.
B: Ja.
M: Der noch immer mit einem Versuch eines Sixpacks mitspielt und so quasi das Bindeglied zur alten Serie ist und wie gesagt diese Fortsetzung als einer der Hauptdarsteller trägt. Neben neuen, es ist jetzt politisch nicht mehr wirklich korrekt, aber Baywatch Babes, wie Sie ja damals in den 90ern geheißen haben.
B: Darf ich bitte, Herr Fessor, eine Zwischenfrage stellen?
M: Na aber bitte Schülerin Kaudelka.
B: Was mich jetzt natürlich auch interessieren würde, ob Yasmin Bleeth wieder dabei ist.
M: So weit bekannt ist, ist jetzt der Chokachi, damit ich es aussprechen kann, der Einzige der von damals zumindest fix dabei ist. Ich nehme aber an, sollte diese Serie erfolgreich sein, wird es 100%ig Gastauftritte geben.
B: Carmen Electra auch nicht?
M: David Hasselhoff bitte?
B: Carmen Electra auch nicht? Die ganzen hotten Girls sind nicht dabei. Na geh, okay.
M: Da sind ja neue hotte Girls. Was?
SLEEP-BUTTON
H: Tschuldige, ich bin kurz eingepennt.
M: Du hast doch geschaut Holger?
H: Ja, aber das war jetzt wirklich Special Talk. Ich bin ausgestiegen.
M: Dann probier ich es noch einmal mit dem letzten Reboot einer legendären 90er-Serie. Die haben wir auch schon hier erwähnt im Podcast: X-Files. Ryan Coogler seines Zeichens ja auch aus Oscarpreisträger.
H: Für Sinners.
M: Für Sinners rebooted die X-Files und hat ein neues Darstellerinnenduo – nämlich eine gewisse, ich kenne sie nicht: Danielle Deadwyler.
H: Klingt wie Rottweiler, nur mit Dad.
M: Ja, eine US-amerikanische Schauspielerin. Und Himesh Patel, ein britischer Schauspieler, wird ihren Counterpart als Ermittlerduo quasi Mulder und... Wie?
H: Scully & Moulder.
B: Scully & Moulder.
M: Ob die beiden mitspielen übrigens ist nicht bekannt. Die Gilian Anderson hat sich mal zu Wort gemeldet. Findet das super, dass es ein Reboot gibt. Und würde gerne mitspielen. Der David Duchovny hat sich da eher sehr zurückhaltend geäußert.
B: Auf die Meta-Ebene bin ich aber dann gespannt, wenn das wirklich die beiden Charaktere sein sollen.
M: Nein, nein, es sollten... es sind andere. Es sind andere, die das wieder quasi übernehmen, aufnehmen.
H: Sie könnten ja Ausbildner sein beim FBI, die zwei.
M: Holger, hast du X-Files gesehen? Jetzt frag ich dich wirklich zum letzten Mal.
H: Ja, tatsächlich, ich habe X-Files geschaut.
M: Warst du Fan?
H: Ich habe später angefangen, ich habe die erste Staffel auf DVD gekauft. Das war damals so eine Box und die hat dann tatsächlich noch 100 Euro gekostet. Was absurd ist heutzutage für eine Staffel, ja?
M: Für die Jüngeren unter uns DVDs, das waren diese silbernen Scheiben, die man in DVDs...
H: Mit denen man Frisbee spielen konnte.
M: Genau, unter anderem.
H: Genau, an das kann ich mich erinnern und da habe ich dann halt nachgeschaut. das war nämlich zu meiner Zivildienstzeit. Und da habe ich die erste Staffel in einem durchgebinged und fand es dann schon sehr gruselig manchmal. Aber da ging es mir mit Buffy zum Beispiel ähnlich. Da gab es auch einige Folgen, die wirklich gruselig waren. Und andere waren also so die Monster of the Day Folgen, kann ich mir erinnern. Und dann so für die große Mythologie, die Hintergrundgeschichten und ein Paar waren echt scary.
M: Apropos scary. Ich glaube es ist Zeit für ein Louis Witz, oder?
H: Ah ja, es wird Zeit für ein Luis-Witz.
BUTTON „2001“
I'm sorry Dave, I'm afraid I can't do that.
H: Doch, doch, wir können das. Also es wird Zeit für einen Luis-Witz. Ready? Luis, ich hab das Gefühl, es wartet eine neue Generation an Witzen auf uns. Welchen hast du heute mitgebracht?
LUIS: Einen Hühnerwitz. Aus der Fernsehsendung Big Bang Theory und der geht so: Ein Farmer hat viele Hühner, aber die legen nicht ein einziges Ei. Also holt er sich einen Physiker zur Hilfe. Der Physiker stellt sofort einige Berechnungen an und sagt dann, ich habe eine Lösung, aber sie funktioniert nur bei kugelförmigen Hühnern in einem Vakuum. Der ist aber nicht schlecht.
H: Der ist intelligent.
L: Intelligenter Witz. Ausnahmsweise bei uns.
H: Ja, schwierig da weiterzumachen.
M: Ich glaub, der ist nicht nur scary.
H: Ja, er war in Bestform. Und ich würde sagen, wir kommen jetzt direkt von den Hühnern zur Mumie.
M: Da hast du ganz ehrlich schon bessere Übergänge gemacht. Du könntest „Da sind Hühner auf einem Bauernhof“ machen. Da sind Kühe und die machen Muuuh und damit bist du bei der Mumie.
B: Warte, da kommt …. Boaak!
H: Leute, es wird...
M: Ich habe mich bemüht. Ich habe mich bemuht. Ich bemuh mich halt.
H: Leute das Niveau geht spiralförmig nach unten. Genau. Worüber ich eigentlich reden wollte, es ist schwer nach dem Witz irgendwie weiterzumachen. Man will eigentlich abschließen mit allem. Ich wollte tatsächlich in eine Pressevorstellung gehen und zwar gibt es einen neuen Mumien-Verfilmung und die heißt „Lee Cronin‘s The Mummy" von Constantin Film. Da sind wir wieder beim Reboot eigentlich. Ja, es ist ein Reboot wobei das tatsächliche Reboot, also Die-Mumie-Kinoreihe kommt mit Die Mumie 4 und da sind auch wieder Brandon Fraser und Rachel Weisz dabei. Da haben sie schon Hand dran gelegt an die Mumie, aber das kommt erst später. Jetzt kommt aber von einem Horrorfilm-Regisseur, Lee Cronin‘s The Mummy". Ich wollte mir den Film ansehen und hab dann kurz vorher abgedreht, weil ich mir den Trailer angeschaut hab und mir gedacht hab, da würde ich jetzt die Babs reinschicken. Ich schau mir den nicht an. Hat viel zu gruselig ausgeschaut, ist tatsächlich in Amerika ab glaub ich, ab 17 oder 18 Jahren.
B: Echt cool.
M: Da strahlt wer neben mir.
H: Ja, die Babs hat ganz große Augen grad. Und ich hab mir wirklich gedacht ...
M: Aber schaust du keine Horrorfilme?
M: Ja, aber nicht auf dem Level. Es gibt immer was, wo ich sofort sage, da drehe ich dann ab und der war genauso. Ein bisserl zu viele ...
B: Jump Scares, oder?
H: Ja, so ... wisst ihr, wenn Kinder gruselig sind.
B: Ja.
H: Also die Geschichte ist, dass das Kind einer Journalistenfamilie verloren geht und als Tod geglaubt wird und zurückkehrt. Und ich mag Kinder, die zurückkehren, überhaupt nicht.
M: Der Unterschied ist, dass ich als zweifacher Vater – mich schocken Kinder nicht mehr.
H: Ich dachte, ich muss jetzt der Babs vorschlagen, dass sie sich den im Kino anschaut, weil ich glaub, das ist genau dein Ding. Der Regisseur hat davor „The Hole In The Ground" gemacht, mit dem er sich ein bisschen Renommee verschafft hat. Du kannst mir erzählen, ob du glaubst, dass ich ihn mir anschauen kann, Babs.
M: Aber wenn ich es richtig verstehe, der ist nicht ein Remake von den anderen.
H: Das ist seine freie Interpretation. Vielleicht, na, es ist auch nicht auf der alten Mumie-Verfilmung von Universal Classics basierend, sondern es ist wirklich frei interpretiert.
Babs lacht.
H: Wir brechen gerade …
M: Houston, Houston!
B: Rauschfrei. Könnt's euch erinnern? Es gab mal eine Mobilfunknetztelefonanbieter, der damit geworben hat. Rauschfrei.
H: Übrigens, was mir jetzt auch noch eingefallen ist, was ich spannend fand: Trumps Ostersonntags-Botschaft.
B: Das Jesus-Büdl?
H: Nein, das kam nachher. Die Oster-Botschaft war tatsächlich, dass er irgendwie so angekündigt hat, dass Tuesday irgendwie so der Powerplant Day und Bridge Day ist im Iran. Er hat dann gesagt: Open the fucking straight, you crazy bastards. Or you'll be living in hell. Just watch. Also Oster-Ankündigung. Und dann hat er gesagt: Praise be to Allah, President Donald G. Trump.
M: Ja, ich hab's gelesen, ja.
H: Ja genau. Das Lustige war kurz vor der Oster-Botschaft zu Donald Trump am Ostersonntag poppte eine Wette auf bei Polymarket und zwar mit einer Quote von 99 zu 1. Die Wette lautete, dass der amtierende US-Präsident den Namen "Allahs in seinem Oster-Posting" erwähnt wird. So, also wer 1000 Euro oder 1000 Dollar gewettet hat, der ist mit 99.000 Dollar rausgegangen. Und da fragt man sich natürlich schon, genau.
B: War das vielleicht zufällig sein Redenschreiber, oder so?
H: Es gab Spekulationen, ob jemand seinen Social Media Account übernommen hat. Das war nicht so typisch Trump-Sprech, aber irgendjemand hat Geld verdient. Auf jeden Fall.
M: Wahrscheinlich nicht wenig.
H: Ja.
M: Wahnsinn. Wenn du bei Ostern bist, dass schon ein bisschen her ist, geh ich von The Mummy weiter. Es ist jetzt bald Muttertag.
GAG-BUTTON (Lachen)
M: Wir sind ja schon im Mai. Und was kommt danach?
H: Der war jetzt wirklich gut.
M: Ja, danke. Was kommt am Wochenende nach dem Muttertag?
H: Der Sonntag.
M: Der Song Contest. Wir werden dann schon langsam in die Zukunft schauen.
B: Warte, ich hole die Glaskugel.
H: Ich kann auch in der Zukunft schauen. Ich kann euch sagen, wer gewinnen jetzt.
Wir sind schon ein bisschen … wir sind quasi schon bei unserer Vorschau und unseren Tipps dazu. Wir sind mal bei deinem Gewinner. Also das passt wieder super zu deinem Polymarket. Du kannst sagen, und liebe Hörerinnen und Hörer, meldet euch bei Holger, wenn sein Tipp nicht stimmt und ihr, was hast du gesagt, 1000 Euro gesetzt habt, auf den Sieger, den jetzt Holger sagt. Genau. Dann kannst du direkt in den ...
H: Also ich kann euch noch nicht den Sieger sagen, aber im Moment ...
KIRCHENGLOCKE-BUTTON
H: Also Song Contest ist ja bei uns in Mai, in Wien dieses Jahr, das ist schon mal groß, und angeblich laut Buchmachern wird Finnland gewinnen.
M: Ja, genau. Ja.
H: Finnland und auf Platz 2 liegt Frankreich. Bei den Jury-Votings wird wiederum Frankreich an erster Stelle gehandelt und Australien an zweiter Stelle.
M: Wobei man dazu sagen muss, wir nehmen diesen Podcast noch im April auf und kurz vor dem Song Contest geht er on air. Da ändert sich das ja noch oft. Also, Finnland gilt zwar, wie du gesagt hast, als Favorit, aber kann sich ja noch alles ändern.
H: Ich habe jetzt noch ganz kurze Statistiken vom Polymarkt, weil wir schon dabei sind. Es gibt eine Frag: Wird die USA bestätigen, dass es Aliens da draußen gibt vor 2027? Da ist die Chance 18% im Moment, 25 Millionen sind im Topf, da kann man wetten. Oder es ist wirklich furchtbar, ich mache Werbung für Polymarket, obwohl ich es eigentlich verurteile. Und dann gibt es die Frage, welcher Film wird 2026 am meisten einspielen? Zwei Kandidaten, Spider-Man Brand New Day und Avengers Doom's Day. Was würdet ihr sagen? Liegen die richtig? Sind das die zwei Topfilme?
B: Nein, mir fehlt die Odyssey.
M: Ich glaube nicht, dass der so viel einspielen wird. Ich mir fehlt irgendwie noch ein Animationsfilm. Ich tippe da eher auf Toy Story.
H: Okay, Moment laut Wettergebnis liegt Spider-Man mit 43 Prozent vorne, aber schau ma mal. Wird spannend.
M: Bringt mich aber auch dazu, kurz ein Side-Step noch, wenn wir schon ein bisschen auch bei der Vorschau sind, Rotten Tomatoes, die Bewertungskritikerplattform im Internet, hat eine Umfrage gemacht, welche Sommermovies im heurigen Jahr am meisten erwartet werden. Wisst ihr, was auf Platz 1 liegt? Oder was schätzt ihr, was auf Platz 1 liegt?
H: Ein Blockbuster.
M: Ja, Holger, ein Blockbuster. Das ist tatsächlich Toy Story 5. An 2. Stelle Spider-Man Brand New Day. Dann, der ist schon angelaufen, ist dann "The Devil Wears Prada 2". 4. Stelle "The Odyssey". Am 5. - Das finde ich sehr spannend - ist der nächste Scary Movie. dann die Live-Verfilmung von Moana, also bei uns Vaiana. Und dann die Minions. Minions and Monsters.
B: Ja.
M: Vor Mortal Kombat 2. Auch spannend. Und dann erst, und das finde ich lustig, dass das auch in Amerika relativ weit hinten ist, als Supergirl. Und hier an 10. Stelle, ich habe keinen von denen gesehen, kennst du, du vielleicht, weil es Horrormovies sind, die insidious-Movies, da kommt jetzt wieder einer. Das ist was, welcher Teil ist das jetzt?
B: Was?
M: Ist das der 5. Oder 6. Teil? Der liegt hier sogar auf Platz zehn.
Jetzt hätt ich natürlich einen ganz guten Übergang von Insidious zu Inside the Manosphere, Louis Theroux Doku auf Netflix, die ganz viele Menschen beschäftigt hat. Und Babs, du hast sie dir auch angeschaut, ich hab' es auch angeschaut. Lag schwer im Magen, muss ich sagen.
B: Ja, mir auch. Und ich habe mich echt bemüht, so weit das halt geht, so rational wie möglich auf diese Dokumentation zu blicken, nicht vorzuverurteilen, mir alle Seiten anzuhören. Und ich habe versucht mir, auch aus dem streckenweise ziemlich sinnlosen Gesabel, ich habe versucht mir einen Reim draufzumachen. Lass mich mit den Positiven beginnen. Ich fand es spannend und gut und wichtig und richtig, dass Theroux zum Schluss versucht hat, auch die Hintergründe, die Kindheit und all die Erschwernisse und Dinge, die da schiefgelaufen sind bei den einzelnen Protagonisten, zumindest zu erwähnen und dass er da irgendwie den Versuch gestartet hat, es als eine zumindest teilweise Erklärung für das Verhalten und die seltsamen Weltanschauungen der Protagonisten ins Feld zu führen. Ganz überzeugt hat es mich nicht, aber ich fand es gut, dass er versucht hat, auch eine kleine Erklärung dafür zu finden. Wie ist es dir damit gegangen?
H: Ich glaube, man muss jetzt mal erklären, Louis Theroux ist tatsächlich Dokufilmemacher, hat ganz viel für die BBC gemacht, sein Cousin ist Schauspieler, das ist Justin Theroux. Der war doch mein...
M: Also, der Ex von der Jennifer Aniston.
B: Ja, genau.
H: Er hat schon einen Background und hat sich da wirklich einen Namen gemacht. Und was seine Technik ist und das finde ich ganz spannend ist, er macht sich immer ein bisschen "goofier", er macht sich ein bisschen normalerweise kleiner und niedlicher als er ist und er hat immer sehr schwierige Gäste und Themen, die er sich davor nimmt.
B: Ein bisschen Columbo-Taktik, gell?
H: Genau. Columbo-Taktik trifft es genau, würde ich auch sagen. Dieses Mal hatte ich das Gefühl, die geht nicht mehr ganz auf, die Columbo-Taktik.
M: Holger, kannst du nur kurz mal sagen, worum es geht in der Doku?
H: Also er trifft mehrere Menschen aus den Manosphere, Content Creators, die ihre Welt sich praktisch darstellen. Und er versucht, sie zu begleiten, um mit ihnen über ihre Welt sich zu reden.
M: Und Manosphere erklärt man wie, wenn man den Ausdruck nicht kennt?
H: Incel Culture.
M: Macho.
H: Macho. Hyper macho.
B: Genau, also es sind vorwiegend junge Männer, die Orientierung finden an Podcast, Internet-Gurus, die eine wahnsinnige, also sehr ausgeprägte, sozusagen sehr ausgeprägte, maskuline Weltansicht praktizieren.
H: Ausgeprägte und eingeschränkt.
B: Ja genau und halt einfach sich darauf stützen, dass sie sagen, sie möchten ihren Followern, die ja tatsächlich auch zum großen Teil nicht nur spannenderweise, aber zum großen Teil aus jungen Männern besteht. Sie wollen ihnen zeigen, wie sie männlich sein können, wie sie quasi im Haushalt die die Hosen anhaben können, wie sie Kohle verdienen können, wie sie Karriere machen können und ihren Platz in der Gesellschaft und dieser Welt finden, verteidigen und abscalen können.
M: Mit ganz viel Frauenverachtung.
B: Mit ja Frauenverachtung, die teilweise sehr gut getarnt daherkommt und manchmal...
H: Ist sie wirklich noch getarnt, findest du?
B: Naja, also der, ich hab mir den Namen jetzt nicht gemerkt. Der zweite Kollege, den er da interviewt hat mit den zwei Töchtern, der kam einfach so ein bisschen wie ein Wolf im Schafspelz daher. Ja, und dann gab es natürlich auch, und das war ein spannenderweise eher jüngerer YouTuber oder halt Content Creator, die die Art, wie sie Frauen und deren Platz in dieser Welt wahrnehmen und sehen, absolut unverhohlen in die Welt hinausgeblasen haben. Also quasi zurück an den Herd und also, ja, das war verstörend teilweise.
H: Also, man muss auch dazu sagen, er hat jetzt die richtigen Größen in der Manosphere nicht vors Mikrofon bekommen, als wenn die Tate Brothers, Andrew and Tristan Tate, Edin Ross ist noch einer Nik Fuentes oder Jordan Peterson. Sein größter Kandidat war der Streamer Sneako, den man da auch gesehen hat. Der hat sich einen Namen gemacht mit Street Interviews, bei den Leute vor der Kamera mit Geld dazu gebracht haben, dass sie rassistische Sprüche ablassen. Also das ist sein Content-Modell, das ist wirklich gut monetarisierbar, also das scheint zu funktionieren. Der Zweite, mit dem er, glaube ich, die meiste Zeit verbracht hat, zumindest am Anfang die meiste Zeit verbracht war der britische Tiktoker …
B: HStikkytokky.
H: Mit wirklichen Namen heißt er Harrison Sullivan, bei dem fand ich übrigens die Mutter interessanter als ihn.
B: Same here.
H: Der Kerl ist komplett inkohärent, er sagt, er ist nicht antisemitisch, weil sein Kameramann Jude ist. Das macht es quasi unmöglich, dass er Antisemit sein könnte. Gleichzeitig hast du dann irgendwie, und das war vielleicht für mich der scariest Part, die machen Content und es ist so komplett frei von Werten, die man auch hat, von Empathie oder irgendwas. Wenn man damit Kohle verdienen kann, dann macht man das. Das war das Weltbild, das da propagiert wird. Es war auch total lustig, er hat gesagt, er ist Manager von OnlyFans, Models. und gleichzeitig sagt er, er verachtet die zutiefst, also ab und tief und er würde auch nur eine Jungfrau heiraten usw. Managt die aber, weil sie bringen Kohle, und damit ist es wieder okay. So, das heißt, ich hab kein Wertesystem mehr. Ich kann mir eigentlich alles erlauben, ich kann auch jede Lüge erzählen, weil es mich zwei Minuten später sowieso nicht interessiert. Es ist einfach reiner Populismus und reines Geld machen mit jeder Gelegenheit, die sich bietet. Also es ist so Urkapitalismus, würde ich fast sagen.
M: Da gab es aber auch, wenn man das jetzt weiter spielt, auch in der Politik, ganz hochrangiger Politiker, nämlich dieser Welt, auch haben dieses Bild in vielerlei Hinsicht.
H: Absolut, du siehst die Role Models und wo das herkommt alles, ja. Aber das ist halt für unsere Gesellschaft ein Riesenproblem. Also wenn ich frei bin von sämtlichen moralischen Prinzipien, wo soll denn da die Reise hingehen?
Naja, aber ich meine, das ist ja auch das Prinzip von "Ich kann alles sagen, was willst du mir denn machen?" Genau. Also, ich mein, das sind Millionenschwere, also wirklich Gutverdiener, aber am Ende des Tages sind es irgendwie ein paar Bürscherl mit Anfang 20. Ist schlimm genug, dass die es machen. Aber ihre großen Vorbilder sind erwachsene Männer. Wo du auch diese Mir-kann-nichts-passieren-Politik einfach abgescaled siehst.
H: Und du sagst es eigentlich alles auch glaub ich nur, weil du weißt, damit, wirst du jetzt wieder so und so viel Views kriegen, einfach, weil du das arge Ding sagst. Das ist einfach nur Geld verdienen, indem ich weiß, ich krieg da jetzt more follower, more likes, etc.
M: Oder mehr Stimmen.
B: Genau, Rage Bait einfach. Es ist Rage Bait in Reinkultur. Ein Modell, das auf ganz vielen Ebenen erschreckend gut funktioniert.
H: Was mich aber auch erschreckt hat, muss ich sagen, dass ich zum ersten Mal das Gefühl hatte, dass der Louis Theroux möglicherweise nicht ganz das erreicht hat, was er erreichen wollte mit der Doku.
B: Aber wisst ihr, das, was mich auch richtig schockiert hat beim Ansehen, und das erklärt sich dann, wenn man die Dokumentation sieht, ich will jetzt auch nicht das sehr spoilern, ist, dass in dieser ganzen Bubble auch Frauen vorkommen, die so mit sich umgehen lassen und Erklärungen dafür finden. Also bitte, ich möchte jetzt niemanden irgendwas unterstellen, aber ... Ah ... Ich weiß nicht, ich ... finde es schwierig, mit einem Mann zusammen zu sein, von dem ich ganz genau weiß, was für ein Frauenbild der vertritt. Und es ist so viel, kann ich sagen, kein Gleichberechtigtes. Also, ich mein, traurig.
H: Aber ich hab auch das Gefühl, hätte ich jetzt gesagt, dass sich da auch gerade was ändere in der Gesellschaft. Dass das so einen Rückschritt gibt wieder in Richtung ...
M: Mit den Tradwives.
H: Ja, Heimchen am Herd.
M: Ja, das ist schon ... auch gerade in den USA ein ganz großer Faktor.
H: Sie sind dann auch immer mit dem Bild gekommen von der roten Pille in Matrix, die sie die ganze Zeit schlucken. Also du musst da praktisch die Frauen kriegen in der Welt alles geschenkt und du musst dir einen Platz als Mann kämpfen und dir kaufen und dir erstreiten. Und das macht dich dann praktisch wertvoller, weil du musst dir alles erarbeiten, was die die Frauen sowieso geschenkt kriegen. So ist die Philosophie, die da dahintersteht, die scheinbar einfache.
B: Allein, ich meine, wie hat er das formuliert? Da gab es auch seinen Moment, wo sie auf junge Fans getroffen sind, ja. Und die halt einfach eins zu eins nachgeplappert haben. Und das hast du an dem Sprech einfach gehört. Was sie von ihren Vorbildern da in YouTube-Videos oder Podcasts vorgesetzt bekommen, sagt einer dieser jungen Männer im Brustton der vollsten Überzeugung. Ein Mann kommt wertlos, wertlos auf die Welt. Und Theroux fragt ihn natürlich, wie meinst du jetzt wertlos? Und dann kam genau dieser dieser Satz von wegen, ja, wir, wir müssen uns und wir müssen unseren eigenen Wert erst erarbeiten und erkämpfen. Wo ich mir denke bitte, was, was für einen furchtbaren Glaubenssatz. man jungen Menschen, von denen man behauptet, für sie das Beste zu wollen, da mitgibt, einem jungen Menschen, einem jungen Mann, ein Gefühl zu indoktrinieren, das ihn glauben lässt, er hat von Haus aus keinen Wert. Ich meine, was das für Türen öffnet, für Radikalisierung. Ja, ich meine, es bricht mir das Herz, wenn ich so einen Mist höre.
H: Genau. Also ein Teil der Botschaft: du gehst in die Muckibude, da holst du dir dem Selbstwert. Das ist die eine Ebene und du kannst eigentlich alles machen, um Geld zu verdienen. Also Geld rechtfertigt alles. Und das verdanken wir schon, glaube ich, auch den Leadern, die wir jetzt gerade haben im Moment. Aber das Pendel schlägt ja immer in zwei Richtungen aus. Das heißt, ich will mal davon ausgehen: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht geht es auch nochmal in eine andere Richtung, die Reise.
M: Ich würde auch das als hoffnungsvollen Satz vor der Kaffeepause für den heutigen letzten Teil nehmen, oder?
H: Genau. Ich würde aber sagen, auf jeden Fall trotzdem ein Anschau-Tipp oder?
B: Auf jeden Fall.
H: Inside The Manosphere auf Netflix von Louis Theroux. Genau. Und wir gehen in eine... Kaffeepause.
H: Okay Leute, wir sind zurück aus der Kaffeepause und ich sehe, da liegt gerade ein Zettel vor mir. Der Luis hat mir einen Zettel liegenlassen, mit einer Frage.
B: Okay.
H: Ist vom Luis, sag ich dazu. Wie nennt man einen Franzosen, der Jesus-Batscherl, also Sandalen trägt?
*Musik*
B: Einen Franzosen der Jesus Batscherl trägt?
H: Ist vom Luis die Nachricht.
B: Ich … keine Ahnung.
H: Also Auflösung ist Philipp Flop.
GAG-BUTTON
B: Was? Was? Okay. Dadaismus in Reinstkultur. Gefällt mir.
H: Der Lusi ist in Hochform.
B: Ja, voll.
M: Philipp Flop. Okay.
B: Danke, Louis.
M: Dann schließ ich quasi an, weil wir kommen jetzt quasi zum Ende und dann schließ ich auch mit... Nein, eigentlich ist es gar kein schlechter Witz, sondern es ist Tatsache. Ich als Fußballfan habe, wenn wir zum Ende kommen, noch einen tatsächlichen Fakt. Der deutsche Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich im April von seinem Coach getrennt. Und der Coach heißt Markus Anfang. Und sein Nachfolger heißt Alexander Ende.
B: Nein!
H: Wirklich?
M: Also das Ende von Anfang ist der Anfang vom Ende.
B: Ist das geil!
M: Und jetzt kommen wir damit zu unserem Podcast Ende Anfang wie immer.
H: Ja, ich kann es ganz schnell machen. Von meiner Seite, ich habe einen Buchtipp noch, und zwar "Dirty Bistro" von Max Strohe. Im DK-Verlag ist das erschienen. Es ist ein Kochbuch. Von Max gibt es auch eine fabulöse Podcastreihe namens "Tulus: Die Geschichte eines Restaurants“. Shout out an Studie Bummens an der Stelle. Max kommt auch immer wieder bei "Kitchen Impossible" vor als Endgegner von Tim Mälzer. Vielleicht können wir da.. Ich merke schon, ich muss immer den romantischen Teil bei uns übernehmen, weil ihr zwei da... nicht ganz so gut funktioniert, weil können wir irgendwie...
B: Hallo?
M: Was?
H: Also ich habe mir tatsächlich "Love Story: John F. Kennedy Jr & "Carolyn Bessette" angeschaut. Und zwar auf Disney+, weil das so ziemlich alle Rekorde gebrochen hat. Es gibt neune Teile und dreht sich um eine der stürmischten Liebschaften der 90er Jahre.
M: Und warst du begeistert?
H: Ich habe es mir tatsächlich angeschaut, weil ich wissen wollte, warum das so dermaßen performt hat und war … begeistert ist übertrieben, aber manche Dinge haben ganz gut funktioniert. Also an der Stelle, wenn jemand, ein bisschen mehr auf der romantischen Seite schwebt, vielleicht gerade an dieser Stelle ein Seher:innentipp, die Babs sträubt sich jetzt schon.
M: Wir haben ja heute von "Your heart … my heart will go on" geredet.
H: Your heart will go on.
B: Johan will go on.
M: Your Haut will go on. Und I will always love you. Das passt super gut zu den 90ern. Babs, was hat dich begeistert in der letzten Zeit? Oder was ist dein Tipp?
B: Ich mach's kurz. Ich hab angefangen, mir die neue Star Wars … die animierte Star Wars-Serie "Maul" anzuschauen. Ich bin hin und weg. I love it. Aber unbedingt auf Englisch anschauen.
H: Mall wie Shopping Mall?
M: Ach, der Holger und Star Wars.
BLITZDINGS-BUTTON
H: Moment wir drehen die Zeit zurück.
B: Ja, nein unbedingt auf Englisch anschauen, weil die deutsche Synchronstimme ... Nein, da warte mal, das kann ich jetzt so nicht sagen. Die englische Originalstimme von Darth Maul ist einfach zu gut. Sagen wir so.
M: Hast du ihm aufs Maul geschaut?
B: Oh, oh, oh.
M: Defr war genauso gut wie Holgers Schmäh.
B: Einen kurzen Buchtipp habe ich noch an der Stelle, nämlich "Pilnacek: Band 2“, den zweiten Teil von Peter Pilz‘ Buchreihe über den Tod des Sektionschefs Pilnacek. Für alle die, so wie ich, diesen Fall aufmerksam verfolgen.
H: Das sind wir jetzt in der österreichischen Politik – zur Erklärung.
B: In der österreichischen Politik, genau. Für alle die diesen Fall so aufmerksam verfolgen, wie meinereiner mit einer kleinen Obsession möglicherweise, kann ich dieses Buch genauso wie den ersten Teil wärmstens ans Herz legen. Das war's auch schon.
M: Ja, ich war nicht viel im Kino, dafür habe ich ganz viele Serien zu Ende geschaut. "Wonder Man", Babs da bist du ja schon durch auf Disney+. "Da bist du auch schon durch, Holger.
H: "Wonder Man" habe ich jetzt nachgeschaut.
M: War gut, gell?
H: Ja.
M: Zweite Staffel ist schon safe, also die ist schon bestätigt.
H: Disney+, genau.
M: War total nett mit einem groß groß großartigen Ben Kingsley. Ich liebe ihn in dieser Serie, sowieso noch mehr als immer schon. Young Sherlock habe ich fertig geschaut, das hat dir auch gut gefallen, war wirklich sehr unterhaltsam. Was ich ja auch wieder, das passt wieder zu unseren letzten Sendungen, total nett find, da spielt ja Hero Fiennes Tiffin die Hauptrolle, die Titelrolle, den jungen Sherlock Holmes, und der ist der Neffe von Joseph und Ralph Fiennes, seine Mutter ist die Schwester dieser beiden – und der Joseph Fiennes spielt in der Serie seinen Vater. Also sein richtiger Onkel im wahren Leben spielt seinen Vater in der Serie – und das finde ich total nett. Seinen Bruder in der Serie, denn Mycroft Homes, spielt wiederum Max Irons. Der ist der Sohn von...
B: Vom Jeremy.
M: Vom Jeremy. Also finde ich wieder mal großartig.
SLEEP-BUTTON
M: Den Holger interessieren keine Family Stories.
B: Das klingt so ein bisschen wie Blähungen, Holger.
M: So, vielleicht sollte ich mich beeilen. Also auch das eine Empfehlung. Ich habe mir angeschaut, tatsächlich die vier Folgen, alle sehr kurz, Malcolm mittendrin, die Fortsetzung, Malcolm in the Middle: Life Still unfair" – war teilweise lustiger als gedacht, muss ich sagen, unterhaltsamer als gedacht. Es war irgendwie nett, die ganzen Charaktere wieder zu sehen. Die vier Teile sind aber genug, umso mal so zu sagen. Und wenn nach, also insgesamt zwei Stunden, wenn trotzdem diese vier Teile ein bisschen Längen drinhaben, wisst ihr, was ich meine? Also es war keine Totalkatastrophe wie viele andere Reboots oder Remakes, also die Fortsetzung ist es eigentlich, aber okay. Und was ich noch fertig gesehen habe, war Paradise. Babs, auch du glaub ich, bist da schon durch mit der zweiten Staffel?
B: Noch nicht ganz, noch nicht ganz.
M: Die auch eine ganz andere Wendung jetzt nehmen zum Schluss. Und keine schlechte. Nix spoilern. Anschauen.
B: Gut.
M: Ja, und damit sind wir wirklich am Ende vom Ende.
H: Und am Ende vom Ende verabschieden wir uns wie, Michi?
M: Mit einem legendären Clip aus Willkommen Österreich, der Comedy-Serie mit Stermann und Grissemann, damals noch mit Herrn Hermes, der mit seinem Mikrofon rausging, und auf Events, diverse Leute befragt hat, in diesem Fall im Wiener Praterdom, rund um dem Auftritt von David Haselhoff.
OUTRO-EINSPIELER HERR HERMES – WILLKOMMEN ÖSTERREICH
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